Der Vorstand stellt sich vor – Mark

Mein Name ist Mark, wobei mich wohl die meisten unter dem Spitznamen “Kater” kennen.

Gebürtig bin ich aus Deutschland, was man mir wohl anhört und durch meine oft sehr direkte Art jederzeit bestätigt bekommt. Zwischenzeitlich habe ich in Wien gelebt und bin nun seit über 7 Jahren in der Schweiz. Während ich dies schreibe, bin ich 33 Jahre jung.

Meine ersten Kontakte mit der Szene hatte ich schon in meiner frühen Jugend. Ich bin mit dem Thema offen und natürlich aufgewachsen. Primär, weil mein Freundeskreis mit dem Thema Sexualität offen umgegangen ist, was soll man auch von nem Haufen Gruftis Besseres erwarten, und durch die Kontakte meiner Mutter zur LGBT-Szene .

Durch diese Normalisierung des Themas konnte ich mich früh entfalten und besuchte mehrere Stammtische und Partys, meist in Verbindung mit meinen engsten Freunden, vereinzelt sogar mit meinem Vater.

Mit der Zeit übernahm ich mehrere Aufgaben, wie z.B. das Mitorganisieren bzw. Leiten von Veranstaltung, Workshops und eines Stammtisches.

Mit dem Umzug nach Wien beschränkte sich mein Kontakt zur Szene großteilig auf vereinzelte private Playpartys. Mein Wunsch, mich wieder nach aktiv zu integrieren und bestmöglich meinen Teil beizutragen, besteht erst wieder seit einem Jahr.  Ausschlaggebend war, dass ich hier wieder ein Umfeld von Menschen gefunden habe, in dem ich mich wohlfühle und mit denen ich etwas bewegen kann.

Im Hinblick auf die Szene ist mir Wissens- und Erfahrungsaustausch, besonders mit Einsteigern am wichtigsten. Ich wünsche jedem, der eine Leidenschaft in sich entdeckt, auf die gleiche Akzeptanz und Unterstützung zu treffen, mit der ich aufgewachsen bin, und versuche dementsprechend jedem den Einstieg so einfach wie möglich zu machen.

Daher übernehme ich oft die Aufgabe des Dungeon Monitors auf Playpartys, suche direkt den Kontakt zu Einsteigern auf Stammtischen und engagiere mich innerhalb der IG in den Bereichen Workshops und Newbiebetreuung.

Zusätzlich darf ich mich über das Vertrauen meiner beiden BDSM-Patenschaften freuen, denen ich als Mentor zur Seite stehe.

Bezüglich meiner Orientierung bin ich ein bunter Hund. Offen, wie ich aufgewachsen bin, ist es wohl nicht ungewöhnlich, dass ich Switch und pansexuell bin. Ich empfinde keinen Lustschmerz, mag aber den Hormonrausch, schließlich gehört Leid zur Leidenschaft.
Böse Zungen unterstellen mir zwar, dass ich dominant sein soll, jedoch kann ich das persönlich nur verneinen. Ich entfalte mich auf aktiver Seite fast ausschließlich durch den in mir brennenden Sadismus.

Meine Spezialgebiete sind Nadelspiele, Cuttings, Asphyxiophilie und Mindgames, im Gegensatz dazu kann ich mit Seilen und den meisten Schlaginstrumenten nur wenig anfangen.

Ansonsten rede ich viel, laut und bin eine sprudelnde Quelle von unnötigem Wissen, für welches andere zum Glück meistens doch noch Verwendung finden.

Geschrieben von Aequinoctium

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Der Vorstand stellt sich vor – Thomas

Mein Name ist Thomas, und ich wohne mit meiner Frau in Liechtenstein. Ich bin im Augenblick 33 Jahre alt und bin seit einiger Zeit Aktuar der IG-BDSM. Zudem bin ich für das Kink-Aware-Professionals Projekt zuständig, in der Eventorganisation tätig – insbesondere die jährlichen Bondage-Workshops – und bin verantwortlich für unseren eher bescheidenen Internetauftritt in der Sklavenzentrale. Wie meine Liebste schon erwähnt hat, übernehmen wir den Bondage-Teil an unseren Newbie-Anlässen, und organisieren selber kleine Events und Treffen in der Umgebung.

Schon während der Schulzeit war mir meine Neigung bewusst, doch ausser ein paar Experimenten blieb es lange Zeit mehr ein Mythos. Über Internetkontakte landete ich endlich mal an einem TNG, lernte reale Menschen, die ihre Neigungen auslebten, kennen und durfte in der Folge bald auch schon selbst viele wundervolle Erfahrungen machen. Im Zuge dieser Erfahrungen lernte ich an einer IG-Party meine Frau kennen und ich erlebte mit ihr Sensationen auf einem nie erahnten Level. Ich war mir bewusst, dass das Thema BDSM von nun an zentral in meinem Leben sein kann und ich es nicht mehr missen möchte. Der ursprüngliche Drang schnellstmöglich alle erdenkbaren Erfahrungen zu machen ist inzwischen einer gewissen Gelassenheit gewichen, doch es gibt nichts schöneres für mich, als mich meiner Frau voll und ganz hingeben zu können und es gibt noch so einiges dass wir zusammen noch anstreben oder noch nicht genug erforscht wurde.

Man trifft mich, oder besser uns vor allem an kinky Events, das wären neben unseren eigenen Treffen und den Veranstaltungen des Vereins vor allem Bondage-Workshops, ab und zu ein Stammtisch wie in Chur oder Zürich, oder an Playparties, seltener ist auch ein Treffen an einem Mittelalter-Spektakel möglich.

Geschrieben von Pleasetease

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Der Vorstand stellt sich vor – Simona

Hallo

Dann stelle ich mich auch mal vor, ich bin als Simona oder 13 bekannt und momentan die Präsidentin der IG BDSM.
Neben diesem offiziellen Amt habe ich natürlich auch noch ein paar Ämtchen, dazu gehört die Neulingsbetreuung der Region Zürich, die Administration der WordPressseite inklusive dem Kalender, unsere Präsenz auf Fetlife, ein Teil der Eventorganisation, das Blogschreiben und natürlich das Zusammenstellen des Jahresberichts und leiten der Generalversammlung. Zudem bin ich die Ansprechperson für Medienanfragen.

Auch wenn ich nicht mehr so oft und wild spiele wie in meiner Anfangszeit, ist BDSM immer noch ein wichtiger Teil meines Lebens. Jedoch setzte ich ganz klar den Fokus auf Qualität statt Quantität. Ein Spiel braucht das richtige Gegenüber, den richtigen Raum und genügend Zeit um gut zu sein. Wenn dies alles stimmt kann ich in verschiedenen Rollen sehr weit gehen. Wenn ein Faktor nicht stimmt lasse ich es lieber und warte auf eine bessere Gelegenheit.
Ich bin vor allem Sadomasochistisch, liebe aber Reaktionen im Allgemeinen und lasse mich auch gerne Fesseln. Es gab und gibt immernoch Zeiten, in denen ich auch selber gerne Fessle, jedoch fehlt mich der Durchhaltewille um es richtig zu lernen. Mit D/S kann ich nur in Ausnahmefällen etwas anfangen. Ich bin Polyamourös und Pansexuell, lebe in einer offenen Beziehung und geniesse dies sehr. Sexualität kann, muss aber nicht in meinem BDSM mitspielen, ob sie es tut kommt immer auf das Spiel und das Gegenüber an.
Ein Spiel ist für mich ein Spiel und von der Realität losgelöst, im Alltag begegne ich allen auf Augenhöhe und erwarte dies auch von meinem Gegenüber.

Ausserhalb von BDSM bin ich Schneiderin und geniesse es in der Freizeit sehr ein gutes Buch zu lesen, meinen Garten zu pflegen und interessante Gespräche zu führen. Mit Smal-Talk kann ich hingegen nichts anfangen und langweile mich auch schnell dabei. Ich geniesse es, mit Menschen die mir wichtig sind zusammen zu sein, ziehe dabei aber ein gemütliches Grillen im Garten einer lauten Party vor. Ebenso pflege ich lieber einige wenige gute Freundschften -bei denen man sich auch mal eine gewisse Zeit aus den Augen verlieren kann, ohne dass es das Verständnis füreinender schmälert- als viele Kollegen und Bekannte zu haben.

Geschrieben von …13…

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Der Vorstand stellt sich vor – Dylan

Hallo allerseits.

Mein Name ist Dylan aus Zürich. Ich bin aktuell noch 25 Jahre alt und im Vorstand der IG-BDSM als Vizepräsident tätig.

Ich betreibe gerne networking und freue mich über neue Bekanntschaften, sowohl für die IG, als auch privat, und verbinde gerne Menschen mit ähnlichen Interessen, besonders im Bereich BDSM.

Als ich in der Pubertät anfing meinen Körper besser kennezulernen, entdeckte ich gleichzeitig den Begriff BDSM und begann Nachforschungen darüber zu betreiben. Dieser Wissensdurst hat sich bis heute nicht gelegt, sondern sich bloss verstärkt, weshalb ich mit Freuden von jedem neuen Fetisch und jedem neuen Spielzeug erfahre.
Mein Wissen gebe ich selbstverständlich gerne weiter. Es ist mir äusserst wichtig, dass Leute im Bereich BDSM und besonders Neulinge Zugang zu diesen Informationen haben, dass sie von erfahrenen Kinkstern lernen können, oder durch das Gespräch neue Anreize und Motivation erhalten. Im Mindesten möchte ich bei Fragen auf einen Ort oder eine Person verweisen können, welche zu befragtem Thema fachkundiger ist als ich.

Ich bin leidenschaftlicher Switch und spiele liebend gern auf beiden Seiten der Peitsche. Als Top habe ich mich in der Rolle des Sadisten gefunden und erfreue mich jegliche Arten auszuüben, sei es psychischer oder physischer Natur, wobei ich mich nicht gerne auf eine Art des Spiels einschränke. Ich co-dominere gerne mit anderen Tops bzw. Doms und bringe neue Anreize und Facetten in das Spiel zwischen ein oder mehr Menschen.
Auf der anderen Seite der Peitsche, geniesse ich die mentale Ruhe der Kontrollabgabe. Meine stark masochistische Ader erlaubt mir geistig zu mir selbst zu finden und den Alltag sein zu lassen. Als Sub bin ich etwas stur und aufmüpfig, doch mit strenger Hand und guter Umsorgung, versetze ich Himmel und Erde um meinen Top glücklich zu machen.
In diesem Sinne habe ich das grosse Glück meine perfekte Top, als auch perfekte Sub in meiner noch(!) Verlobten gefunden zu haben, welche ebenfalls leidenschaftlich Switch ist.

Meine Interessen im Bereich BDSM sind vielzählig und breit gefächert, wobei ich leider zugeben muss, dass ich mir bis heute noch nicht die Zeit genommen habe mich tiefer mit Bondage auseinanderzusetzen. Besonderen Schwerpunkt setze ich auf das Zufügen von Schmerzen, insbesondere durch Peitsche und Stock. Andere Schwerpunkte liegen beispielsweise im Klinikbereich, bei Humiliation Play oder auch beim Mindfuck.

Ich identifiziere mich als pansexuell, da für mich der Mensch und seine Intelligenz im Vordergrund steht und das Aussehen daher für mich zweit- wenn nicht drittrangig ist.
BDSM und Sexualität sind aus meiner Sicht nicht direkt aneinander gebunden. Ich verstehe Sexualität eher als ein Hilfsmittel der Kunst die BDSM für mich ist, welche grundsätzlich aus Geborgenheit und Vertrauen besteht.

Ich bewege mich zumeist im Kreise Zürichs, wobei man mich gerne an IG Playparties und Infoanlässen, sowie an Zürcher Stammtischen antreffen kann. Ich freue mich auf jede neue Bekanntschaft und interessante Gespräche.

Geschrieben von Night-Fang

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Der Vorstand stellt sich vor – Ralph_himself

Hallo, ich bin RalpH_himself. Ich bin aus Zürich, meistens männlich und Anfang Dreissig. Als mein Lebensmotto bezeichne ich “Erfahrung”, und ich sehe mich als utopischer Realist.

In der IG bin ich Kassier. Ausserdem bin ich als Blogschreiber tätig, oft mit einem politischen, gesellschaftlichen oder psychologischen Einschlag. An den Newbie-Workshops leite ich den Theorieteil, ich bin unseren Block an der Pride am mitorganisieren, und neuerdings bin ich auch am Playparties hosten.

Ausserhalb der IG trifft man mich sehr oft am Offenen BDSM-Kreis Zürich und am Whipped Cream Munch, ab und zu an den Seilschaften, an der Utopia, und nicht zum letzten Mal an der Xplore Kopenhagen.

Je nach Laune habe ich verschiedene Rollen, aber die meisten haben gemeinsam dass sie entweder nicht sehr D/s-lastig sind oder ich sowohl Top als auch Bottom bin. Gute Beispiele dafür sind Playfighten (miteinander kämpfen um die Top-Position) und Fesseln (sowohl als Rigger wie auch als Bunny). Ausserdem mag ich Impact Play, wobei mir die Klassiker Flogger und Spanking jedoch nur ein müdes Gähnen entlocken. Mein Ding sind Ohrfeigen und Faustschläge – was doch etwas überraschen mag, wenn man bedenkt dass ich nicht sonderlich masochistisch bin. Dominantes, degradierendes Herumkommandieren und Verhörspiele bin ich gerade für mich am Entdecken. Als Bottom bin ich meistens Little und/oder Prinzessin. Unter anderem mag ich tiefer sitzen als die anderen, der kleine Löffel sein und stundenlang bekuschelt werden :3

Ausserhalb der Kink-Welt bin Ingenieur, daher habe ich einen eher analytisch-logischen Blick auf die Welt. In meiner Freizeit organisiere ich Konzerte und Festivals, bin am irgendwelches Zeugs basteln, am Musik machen/hören und in der Politik engagiert: Bei einer Partei, die die Freiheit nicht auf der Flagge sondern im Herzen trägt. Mein Grossprojekt für die Zukunft ist eine queer-feministische, kinkfreundliche und idealerweise polyamore Grossfamilie.

Geschrieben von ralph_himself

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Der Vorstand stellt sich vor – Fabienne

Hallo zusammen

Mein Name ist Fabienne und ich komme aus Liechtenstein. Zurzeit bin ich 31 Jahre alt und im Vorstand der IG BDSM als Beisitzerin tätig.

Zu meinem Aufgabenbereich innerhalb der IG gehört die Moderation im Forum, unser Facebookauftritt, Neulingsbetreuung und ich bin in der Eventorganisation tätig. Gemeinsam mit meinem Mann übernehme ich jeweils die kleine Fesselkunde an unseren Newbie-Infoanlässen.

Zusätzlich organisieren wir ausserhalb der IG regelmässig Fesselftreffen (bloss dieses Jahr war irgendwie keine Zeit dafür…) und haben den BDSM – Treff Liechtenstein ins Leben gerufen, der sich grosser Beliebtheit erfreut.

Ich kannte den Begriff BDSM zwar schon vorher und fand es irgendwie interessant aber irgendwie hatte Sex und alles was dazugehört lange eine sehr untergeordnete Rolle gespielt. 2014 wurde ich dann aber mit BDSM im Zusammenhang mit meinem Sexualleben konfrontiert und dabei bin ich dann auch geblieben. Ich kann nicht behaupten, dass ich schon alles gesehen hätte, konnte aber dennoch bereits ein breites Spektrum an Erfahrungen sammeln und nicht zuletzt habe ich dank BDSM einige richtig tolle Leute kennengelernt. Allen voran eine ganz besondere Person, die heute mein Ehemann, bester Freund und Lieblingsmensch in einem ist.

Ich bin meistens als Top unterwegs. Ich habe aber nicht nur eine dominant-sadistische Ader, sondern bin auch masochistisch veranlagt. Ich bin jedoch nicht wirklich submissiv. Meine Neigungen sind sehr vielfältig. Unter anderem fessle ich leidenschaftlich gerne und lasse mich auch gerne fesseln. Heute ist es für mich kaum vorstellbar, dass ich Bondage resp. Shibari mal als langweiliges Markamee bezeichnet hab aber dem war so. Jetzt, einige Zeit später spielt Shibari eine grosse Rolle in meinem Leben und es ist alles andere als langweilig. Wir besuchen regelmässig Trainings und Workshops und durften bisher sensationelle Personen kennenlernen und unglaubliche Erfahrungen machen. Desweiteren steh ich auf Impactplay, Humiliation, Predicaments, Feminisierung, Mindfuck etc. – nur mal um ein paar wenige Dinge zu nennen.

Meiner Sexuellen Neigung einen Namen zu geben war und ist alles andere als einfach. Weder Hetero, noch Bi noch Pansexuell war irgendwie passend. Ich stiess dann mal auf den Begriff Polysexuell (nein, das hat nichts mit Polygam/amor zu tun…) und den find ich ganz okay. Trotzdem tu ich mich schwer mich da irgendeiner Schublade zuzuordnen, verlangt aber auch keiner. Wir spielen auch mal ausserhalb der Beziehung oder zu dritt, dies bedeutet jedoch nicht, dass mein Mann oder ich Freiwild sind. Eine ungefragte Aktion von dritten ist von mir alles andere als gerne gesehen. Fragen ist aber jederzeit erlaubt und erwünscht.

Geschrieben von Jade

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